Vollautomatischer Kerzenfilter für Prozesswasser der Viskosefaserverarbeitung (Flash-/Zweibad) – PVDF-Filmentelemente
Im Produktionsprozess von Viskosefasern sind die Reinigung und das Recycling von Flash-Wasser (erstes Spülwasser) sowie von Zweibad-Wasser (Feinspülwasser) entscheidend, um die Produktqualität sicherzustellen, die Ressourceneffizienz zu steigern und die Betriebskosten zu senken.
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Produkteinführung
Im Produktionsprozess von Viskosefasern sind die Reinigung und das Recycling von Flash-Wasser (erstes Spülwasser) sowie von Zweibad-Wasser (Feinspülwasser) entscheidend, um die Produktqualität sicherzustellen, die Ressourceneffizienz zu steigern und die Betriebskosten zu senken.
Unser Kerzenfiltersystem ist speziell für diese komplexen industriellen Prozesswasserströme ausgelegt. Dank seiner vollständig geschlossenen Bauweise, hohen Filtergenauigkeit und vollautomatischen Bedienung gewährleistet es zuverlässige Leistung bei gleichzeitig minimierten Betriebskosten.
Das System nutzt ein Vorbeschichtungs-Filtrationsverfahren mit speziellen Filterhilfsmitteln, um eine tiefe Entfernung fester Verunreinigungen zu erreichen und die Qualität des recycelten Wassers zu gewährleisten. Sein besonderer Vorteil liegt in der Fähigkeit, den Feuchtigkeitsgehalt des Filterkuchens durch Press- und Trocknungsprozesse am Ende jedes Filtrationszyklus zu minimieren. Der resultierende Kuchen lässt sich leicht lösen und schnell entleeren. Das vollautomatisierte Regenerationssteuerungssystem reduziert den manuellen Wartungsaufwand und die Systemausfallzeiten erheblich und stellt einen kontinuierlichen sowie effizienten Produktionsbetrieb sicher.

Wesentliche Vorteile
1. Hochwirksame Filtration:
Speziell für Prozesswasser aus der Viskosefaserverarbeitung konzipiert, um eine konsistente Filtrationsleistung zu gewährleisten
2. Erhöhte Präzision:
• Vorbeschichtete Filtrationsmethode mit PVDF-Elementen ermöglicht eine hervorragende Feststoffentfernung.
• Verlängerte Betriebszyklen: Hohe Verschmutzungsaufnahmekapazität reduziert die Regenerationshäufigkeit und senkt so die Betriebskosten.
• Vollständige Kuchenentleerung: Effizientes Gas-Rückspülen sorgt für eine saubere Regeneration und stellt die volle Durchflusskapazität wieder her.
3. Automatisierter Betrieb:
Vollständig integrierte SPS/DCS-Steuerung für ein Minimum an manuellem Eingriff
4. Einfache Wartung:
Ein einfacher Regenerationsprozess mit Pressen, Trocknen und schnellem Kuchenauswurf reduziert die Ausfallzeiten effektiv
5. Dauerhafte Konstruktion:
Kohlenstoffstahl mit Hartgummiliner und PVDF-Komponenten für Korrosionsbeständigkeit
6. Anpassbare Lösungen:
Erhältlich als Einzelgeräte oder komplette Systeme mit Zusatzgeräten
Technische Spezifikationen
Parameter |
Spezifikation |
Konstruktionsdruck |
0,5 bis 1,6 MPa.G |
Entwurfs Temperatur |
100℃ |
Gefäßmaterial |
Kohlenstoffstahl mit Hartgummiliner |
Rohrleitungsmaterial |
Kohlenstoffstahl mit Hartgummiliner |
Filterelemente |
PVDF-Filterkerzen mit nahtlosen PVDF-Filtertüchern (Hitzebeständig und korrosionsbeständig ) |
Filtrationsverfahren |
Vorbeschichtungsfiltration |
Filterhilfsmittel |
Diatomeenerde filterhilfsmittel |
Regenerationsverfahren |
Gas-Rückspülung, externe Reinigung und Rückspülung |
Entladungsauslöser |
Differenzdruck oder Zeit |
Betriebsmodus |
Umschaltbar zwischen automatisch, halbautomatisch und manuell |
Merkmale |
Anpassbar basierend auf Durchflussrate und spezifischen Anwendungsanforderungen |
Nahtloses PVDF-Filtergewebe für verbesserte Leistung | |
Flexible Lieferoptionen – von der Bereitstellung eines einzelnen Filterbehälters (Einzelgerät) bis zur kompletten schlüsselfertigen Lieferung |
Überblick über die Struktur und Funktionsweise

Der Kerzenfilter arbeitet nach dem Filterhilfsmittel-Vorbeschichtungsverfahren, das speziell für die Aufbereitung von Prozesswasser aus der Viskosefaserverarbeitung optimiert ist:
Das Filtersystem besteht typischerweise aus Filtern, einem Vorbeschichtungsbehälter, einer Vorbeschichtungspumpe, einem Dosierbehälter, einer Dosierpumpe, Instrumenten, Ventilen, Rohrleitungen und einer Steuerung.
Arbeitsprinzip:
Vor der Filtration werden die Filterelemente mit Kieselgur als Filterhilfsmittel vorgeschichtet. Nach Abschluss der Vorbeschichtung beginnt der normale Filtrationszyklus. Die Zulaufflüssigkeit tritt über den Einlass in den Filter ein und durchströmt die vorgeschichteten Filterelemente, wobei suspendierte Feststoffe zurückgehalten werden. Das gereinigte Filtrat wird über den Auslass in einen Saugflüssigkeits-Speicherbehälter abgeführt.
Während des Filtrationsprozesses wird Filterhilfsmittel in festgelegten, einstellbaren Zeitintervallen dosiert und in den Zulaufstrom injiziert, um die Filterbarkeit aufrechtzuerhalten. Gleichzeitig wird die Dosierpumpe aktiviert, um Filterhilfsmittel aus dem Dosierbehälter kontrolliert und dosiert in den Zulaufstrom einzuspeisen.
Während die Filtration fortgesetzt wird, verdickt sich die Filterkuchenschicht schrittweise, was zu einem Anstieg des Filterwiderstands führt. Sobald eine voreingestellte Filtrationszeit erreicht ist (alternativ: sobald ein voreingestellter Einlassdruck überschritten wird), müssen die Filterelemente gereinigt werden. Der Reinigungszyklus beginnt mit dem Schließen des Zulauf-Einlassventils und dem Einleiten von Druckluft in das Gefäß, um die verbleibende Flüssigkeit abzublasen. Bei der Rückspülung wird Druckluft über den Filtrat-Auslass eingeleitet, um den Filterstoff zu pulsieren und so den angesammelten Kuchen sowie eingeschlossene Verunreinigungen aus den Gewebegittern zu lösen. Die gelösten Feststoffe werden anschließend über die untere Ablauföffnung abgeführt.
Nachdem der Kuchen vollständig ausgeblasen ist, können die Filterelemente gründlich mit Reinigungsmitteln wie heißem Reinigungswasser gewaschen werden, um den Regenerationsprozess abzuschließen.
Systemsteuerung:
Das Filtersystem ist vollautomatisiert und kann entweder mit einer lokalen SPS-Steuerungsstation ausgestattet oder direkt in das DCS-System des Kunden integriert werden, um eine zentrale Steuerung zu ermöglichen.
Es stehen drei Steuerungsmodi zur Verfügung:
1) Differenzdrucksteuerung
2) Zeitgesteuerte Steuerung
3) Manuelle Steuerung
Kernkomponenten

PVDF-Gruppenauslässe

PVDF-Filterkerzen – hohe chemische Beständigkeit

PVDF-Filterelemente – hohe chemische Beständigkeit


Rohmaterialfaser und nahtloses Filtergewebe
Typische Anwendungen
Filterung des Spinnbads im Kreislauf
Bei der Viskose-Spinnerei wird die Cellulose-Dope durch Spinndüsen in ein Spinnbad aus Schwefelsäure, Natriumsulfat und Zinksulfat extrudiert, wobei die Cellulose als Fasern ausfällt. Das Bad wird kontinuierlich zirkuliert und sammelt nach und nach Sulfide, Faserrückstände und andere suspendierte Feststoffe an. Unser seitlicher automatischer Kerzenfilter mit PVDF-Filterelementen und vorgeschichteter Filterhilfssubstanz entfernt diese Verunreinigungen kontinuierlich. Die gereinigte Badflüssigkeit wird dem Haupttank wieder zugeführt, während Rückstände automatisch mittels Rückstoßimpuls abgeführt werden. Dadurch bleibt die Badzusammensetzung stabil, Verstopfungen von Spinndüsen und Pumpen werden verhindert, Ausfallzeiten reduziert und der Schwefelsäureverbrauch minimiert.
Mit chemisch beständigen PVDF-Filtermedien, automatischer Rückspülgaserneuerung und hochpräziser Feststoffabscheidung sind unsere Kerzenfiltersysteme die bewährte Wahl zur Aufrechterhaltung der Produktqualität und Betriebseffizienz während des gesamten Fasermanufacturprozesses.
Einige Produkte in Anwendungsbereichen

